Projekte

heuhaufen                        Gute Hilfsprojekte zu finden ist fast so schwierig, wie die berühmte Stecknadel im Heuhaufen zu finden. Nach über einem halben Jahrhundert weltweiter Entwicklungszusammenarbeit machen Armut, Hunger und Unterdrückung von Menschen weiter Schlagzeilen. Hilfsprojekte und Programme sind also immer noch nötig und sinnvoll, auch wenn sichtbare Erfolge und Veränderungen mehr Zeit brauchen, als den Betroffenen lieb sein kann. Entwicklungszusammenarbeit kann einen nennenswerten Beitrag zur zukunftsfähigen Gestaltung der Globalisierung leisten. Während in den zurückliegenden Jahrzehnten Spenderinnen und Spender in erster Linie durch das christliche Gebot des Teilens motiviert waren, legen sie heute Wert auf eine professionelle, ergebnisorientierte Arbeit.

Die Evangelische Kirche von Luxemburg versteht sich als lernende Organisation. Bei einer Vielzahl von Projekten, die in der Vergangenheit unterstützt wurden, muss immer wieder gefragt werden, ob wir das Richtige tun?

Erreichen wir die konkreten Ziele unseres Handelns?
Beeinflussen wir mit unserer Arbeit das gesellschaftliche und wirtschaftliche Umfeld in unserem Sinne?
Sind die erzielten Wirkungen von Dauer?

Die bisherigen Ergebnisse bestätigen, dass durch die Hilfe der EKL und die Arbeit verschiedener Trägerorganisationen dazu beigetragen wird, die Lebenssituation von Menschen zu verbessern. Damit aber Veränderungen gemeinsam mit Partnerorganisationen bewirkt werden können, legt die EKL Wert auf ein langfristiges Engagement. Eine wichtige Voraussetzung für dauerhafte Wirkungen besteht darin, anstelle von kurzfristigen Hilfeleistungen Partnerorganisationen und Zielgruppen zu ermutigen und zu befähigen, ihre Probleme selbst zu lösen und ihre Rechte zu vertreten.

Die Konzentration auf wenige Partner ermöglicht der kleinen EKL eine bessere Begleitung, Information und Evaluation von Projekten und Partnern, aber auch von Spenderinnen und Spendern. Aus diesem Grunde konzentriert sich die EKL auf die Zusammenarbeit mit EDUAF  und einem Projekt in Burundi und der CEEFEE in Djibouti.