Konfirmation

Bei der Konfirmation bekennen sich Jugendliche kraft ihrer Taufe mit dem Glaubensbekenntnis öffentlich zu ihrem Christsein. Ihr „Ja, mit Gottes Hilfe" schließt ein, als Glieder der christlichen Gemeinde im Glauben bleiben und wachsen zu wollen. Ihre Konfirmation ist eine persönliche Vergewisserung, indem die Gemeinde für sie Gottes Geist erbittet. Unter Handauflegung werden sie gesegnet und zu verantwortlichem Handeln gesandt.

Die Kirche wendet sich zugleich an Ungetaufte und lädt sie ein. Ihnen soll ermöglicht werden, mit Gleichaltrigen den christlichen Glauben und das Leben in der Gemeinde kennen zu lernen, um sich für die Heilige Taufe entscheiden und auf die Teilnahme am Heiligen Abendmahl vorbereiten zu können. Die Einladung, sich an der Konfirmandenarbeit zu beteiligen, ist somit an alle getauften und ungetauften Jugendlichen ab dem 12. Lebensjahr gerichtet. Sie sollen zuvor an den gemeindepädagogischen Angeboten und am Religionsunterricht teilgenommen haben.

Die Konfirmandenarbeit ist ein besonderer Abschnitt im Handeln der Gemeinde mit heranwachsenden Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern. Getaufte und Ungetaufte erleben miteinander die Konfirmandenzeit. Die Begleitung durch die Gemeinde im konfirmierenden Handeln geschieht in altersspezifischer, situationsgerechter und auf die Gruppe der Konfirmanden bezogener Weise. Die eigenen Glaubenserfahrungen Jugendlicher tragen zur Aktualisierung des christlichen Zeugnisses bei.

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