Besondere Bauwerke
Befestigungsanlage Lützelburg, Corniche Von den Resten der alten Befestigungsanlage Luxemburgs hat man einen großartigen Blick über die Vorstädte Grund uns Clausen. Unter der Corniche befinden sich die "Casemates du Bock", die unterirdischen Kasematten der Festungsanlage von 1745. Von den vorhandenen 23 km Befestigungsgänge können Teile noch heute besichtigt werden. Burg Vianden , Vianden
Die Anlage gilt als eine der schönsten erhaltenen mittelalterlichen Residenzen Europas. Sie wurde ab dem 11. bis zum 14. Jahrhundert auf Fundamenten römischer und karolingischer Bauten errichtet Fort Thüngen
Das Fort von 1732 ist eines der größten Europas. 1836 wurde die Anlage durch die Preußen erweitert und den wehrtechnischen Erforderungen angepasst. In den restaurierten Außenmauern befindet sich heute das "Musée d'Art Moderne Grand-Duc Jean". Unterhalb des Fort Thüngen befindet sich das Gemeindehaus der Evangelischen Kirche von Luxemburg in der Rue Jules Wilhelm 1, unweit des Geburtshauses von Robert Schumann. Heiliggeist-Zitadelle
Auf dem Heiligeistplateau wurde 1234 das Kloster Heiliggeist gegründet und im 14. Jahrhundert in die Befestigungsanlage der Stadt eingebettet. Einen militärischen Zweck erfüllte es aber erst während der spanischen Fremdherrschaft im 16. Jahrhundert. Als Zitadelle diente das massive Bauwerk schließlich ab 1687. "Hotel de Ville"
Das Rathaus der Stadt wurde von 1830 - 38 errichtet. Der im Stil des Neoklassizismus errichtete Bau steht am Wilhelmsplatz auf den Grundmauern des 1829 zerstörten Franziskanerklosters. Palais Grand Ducal
Der großherzogliche Palast mit seinen ältesten Teilen aus dem 13. Jahrhundert ist ein zweistöckiger Renaissancepalast, an dessen unterem Ende sich das Abgeordnetenhaus befindet. Ursprünglich befand sich hier das Rathaus, welches 1554 durch eine Pulverexplosion zerstört wurde. Schloss von Bourscheid
Das auf das 10. Jahrhundert zurückgehende Schloss wurde im 14. - 15. Jahrhundert im gotischen Stil erweitert. Im gotischen Herrenhaus von 1348 befindet sich ein Museum. Kulturstätten
Reiterdenkmal Wilhelms II., Luxemburg Das Denkmal zu Ehren des Großherzogs Wilhelms II. von Oranien-Nassau, der von 1840-1849 regierte, gedenkt des Herrschers, der dem Land die liberalste parlamentarische Verfassung seiner Zeit gab. Kanounenhiwwel (Kanonenhügel)
Das Denkmal in Luxemburg-Stadt wurde zum Gedenken der Toten des Zweiten Weltkrieges und des Widerstands der Luxemburger Bevölkerung gegen die Nazis errichtet. Davor brennt ein ewiges Feuer. Mahnmal Gëlle Fra
Die "Goldene Frau", von Claus Cito 1923 erstellt, wurde zum Gedenken der freiwillig in der französischen Armee von 1914 - 1918 gedienten Luxemburger Soldaten geschaffen. Die vergoldete Figur steht auf einem 21m hohen Obelisk aus Stein. Nachdem das Denkmal unter den Nazis zerstört und 1980 wieder entdeckt wurde, dient es heute dem Gedenken der Opfer der beiden Weltkriege und des Koreakriegs. Es steht außerdem für die Freiheit der Luxemburger. Place Guillaume II (Wilhelmsplatz)
Der im Zentrum der Stadt liegende Platz mit dem Rathaus und dem Reiterstandbild Wilhelms II. von Oranien befindet sich an der Stelle des Klosters der Franziskaner. Heute ist der Platz lebhaft mit Märkten und Festivals bespielt. Place d'Armes
Der ehemalige Paradeplatz von 1671 ist der Hauptplatz der Altstadt von Luxemburg. Nach der Neuanlage von 1986 ist er heute Mittelpunkt des städtischen Lebens. Kirchen und Klöster Cathédrale Notre Dame Die Kathedrale ist die Hauptkirche der Stadt. Der spätgotische Bau mit Grundsteinlegung von 1613 wurde ursprünglich als Jesuitenkirche errichtet und ist einer der wichtigsten Kirchenbauten an der Schwelle der Spätgotik zur Renaissance. 1935 bis 1938 wurde der Bau nochmals erweitert. Abtei Neumünster
Im Stadtteil Grund befindet sich direkt am Ufer der Alzette die Benediktinerabtei. Die um 1606 errichtete Anlage wurde während der Französischen Revolution bis 1867 als Militärkrankenhaus genutzt. Der mittelalterliche Vorgängerbau wurde während der Kriege zwischen Deutschland und Frankreich 1542 schwer beschädigt. Heute beinhalten die Gebäude einen Kulturtreff. Dreifaltigkeitskirche
Die Dreifaltigkeitskirche ist die einzige evangelische Kirche in der Stadt Luxemburg. In ihr wird seit 1817 evangelischer Gottesdienst gefeiert. Eine erste Kapelle ließ 1333 Friedrich von Meysenburg andieser Stelle bauen. 1628 kam die Kirche samt dem dazu gebauten Kloster in den Besitz der Augustiner-Chorfrauen B.M.V. Der Erzbischof von Trier ließ sie nach der Bombardierung durch die Truppen Ludwigs XIV. 1730 nach dem Vorbild der Trierer St. Paulin neu erbauen. Somit wird die Dreifaltigkeitskirche das erste große Barockgebäude in der Stadt Luxemburg mit einem einzigartigen Portal. Nach dem Wiener Kongress ging die Kirche 1817 an die preußische Garnison, die dort evangelische Gottesdienste abhielt. 1890 übernahm die evangelische Dynastie Nassau-Weilburg den luxemburgischen Thron, und die Dreifaltigkeitskirche wurde ihre evangelische Hofkirche. Noch heute befindet sich eine eigens für den Großherzog angefertigte Loge im Chorraum der Kirche. Sankt Michaelskirche
Der älteste Kirchenbau in Luxemburg wurde 987 als Burgkapelle der Grafen von Luxemburg errichtet. Nach Zerstörungen und Erweiterungsbauten erhielt die Kirche 1688 ihr endgültiges Erscheinungsbild. St. Willibrord, Echternach
Romanische Basilika, die als fünfter Bau auf den Grundmauern des merowingischen Ursprungsbaus aus dem 8. Jhd errichtet wurde. Der heutige Bau wird von den Um- und Anbauten des 13. bis 17. Jhd. geprägt. Sehenswert sind die Taufkapelle unter dem Chorraum und die Kirchenfenster, darunter auch eines, welches die mutwillige Zerstörung der Basilika durch deutsche Soldaten zum Thema hat. Darüber hinaus ist der Ort für so genannte "Echternacher Springprozession" mit ca. 14.000 Teilnehmern jährlich am Pfingstdienstag weltberühmt. Weitere Informationen über Luxemburg gibt es unter:
Luxembourg City Tourist Office L-2011 Luxemburg Postfach 181 Tel.: 00352 - 22 28 09 Fax: 00352 - 22 46 70 70 Email: touristinfo@lcto.lu www.lcto.lu
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